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Hauptburgenname Weingarten
ID 1322
weitere Burgennamen Weingarthof
Objekt nicht mehr erhaltene Wehranlage|Adelssitz|Burgstelle
Adresse A-3261 Ochsenbach (ehem. 9)
KG Außerochsenbach
OG/MG/SG Steinakirchen am Forst
VB Scheibbs
BMN34 rechts 651735
BMN34 hoch 328394
UTM 33N rechts 500995.76
UTM 33N hoch 5325910.64
Link auf NÖ-Atlas Lage auf Karte im NÖ-Atlas ...
Geschichte Der Weingarthof gehört als Regensburger Lehen den Inhabern der Hft. Freidegg, wird von diesen aber weiterverliehen. 1396 wird dem „Otlen in dem Ochsenbach", einem Angehörigen der Fam. Heuberger, der Hof gepfändet. 1413 kommt der Hof als „rittermäßiges Lehen" durch den Bf. v. Regensburg an Christoph v. Arberg auf Freidegg. 1417 verkauft Otto der Tanicher den Hof „zu Achsenpach" an Cadolt „Hewperger“ (Heuberger). 1451 sitzt auf dem „freien Hof und Edelsitz im Ochsenbach" Leonhard Apersberger. Alexander Heuberger verkauft 1479 den Sitz Weingarthof an den edlen Stephan Pach. 1500 erscheint in Ochsenbach (ein jüngerer) Alexander Heuberger. 1550 ist in Edelbach ein Steffan Weingartner nachweisbar, der verm. jener Fam. angehörte, deren Stammsitz der Hof war (Pöchhacker).
Text G.R.
Lage/Baubeschreibung Die Rotte Ochsenbach liegt nordwestl. von Steinakirchen am Forst in der KG Außerochsenbach, im Tal des gleichnamigen Baches. Der „Weingarthof", an dessen Stelle von Pöchhacker der abgekommene Sitz rekonstruiert wird, trägt die Nummer Ochsenbach 9.
Text G.R.
Literatur
  • Marina Kaltenegger, Thomas Kühtreiber, Gerhard Reichhalter, Patrick Schicht, Herwig Weigl, Burgen Mostviertel (hg. v. Falko Daim). Wien 2007, 323
  • Herbert Pöchhacker, Burgen und Herrensitze im Bezirk Scheibbs in der Zeit von 1000 bis 1500. Heimatkunde des Bezirkes Scheibbs Bd. 5, Scheibbs 1986, 297 f.