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Hauptburgenname Raxendorf
ID 2201
Objekt nicht mehr erhaltene Wehranlage|Adelssitz|Burgstelle
Adresse 3654 Raxendorf 1 und 2
KG Raxendorf
OG/MG/SG Raxendorf
VB Melk
BMN34 rechts 0
BMN34 hoch 0
UTM 33N rechts 520472
UTM 33N hoch 5354357
Link auf NÖ-Atlas Lage auf Karte im NÖ-Atlas ...
Geschichte Um 1180 erscheint in einer hzgl. Urk. „Dietmar v. Rachsendorf". Derselbe widmet um 1210 Gülten eines nahe der Kirche gelegenen Hofes in Raxendorf dem Kloster Niederaltaich. 1258 wird der Hof im Besitz des Klosters genannt. 1263 wird erstmals urk. das Gericht der Freibauern von Raxendorf erwähnt.
Text G.R.
Lage/Baubeschreibung Der ehem. Sitz ist nach Pongratz/Seebach im Bereich des Pfarrhofes, Raxendorf Nr. 2, anzunehmen. Dieser ist ein Neubau, der sich unmittelbar neben der Kirche auf einer künstlichen Erhöhung befindet. Auch der Bereich des benachbarte Hauses Raxendorf Nr. 1, ebenfalls ein Neubau, dürfte zum Sitzbereich gehört haben. Dadurch wäre auf einen frühen, siedlungsnahen Wehrbau im Verband mit der Kirche zu schließen.
Text G.R.
Erhaltungszustand/Begehbarkeit abgekommen
Literatur
  • Gerhard Reichhalter, Karin und Thomas Kühtreiber, Burgen Waldviertel Wachau. St. Pölten 2001, 318
  • Falko Daim, Karin und Thomas Kühtreiber (Hg.), Burgen Waldviertel - Wachau - Mährisches Thayatal. Wien 2009, 434 f.
  • Gerhard Floßmann, Der Bezirk Melk – Herzstück Niederösterreichs. Band II einer Bezirkskunde. Melk 1994, 337
  • Walter Pongratz, Gerhard Seebach, Burgen und Schlösser Ysper – Pöggstall – Weiten. Niederösterreichs Burgen und Schlösser III/2 (Birken-Reihe), Wien 1972, 142 f.
  • Johannes Waldherr, Verschwundene Burgen und Herrenhäuser sowie vergessene Kulturbringer des Waldviertels. Ungedrucktes Manuskript. o. O., o. J., 201